MUSÉE DE L'ANCIEN COUVENT DES URSULINES
Das Gebäude wurde von 1618 bis 1792 von den Ursulinen-Nonnen bewohnt, die in der Region für die Qualität ihres Unterrichts berühmt waren. Die Originalität des Gebäudes verbirgt sich in der Nonnenloge, wo die Wandmalereien eine meditierende Jungfrau und die heilige Magdalena darstellen, umgeben von Früchten und Pflanzen. Es handelt sich um ein sehr seltenes Zeugnis von Wandmalereien, die die Volksfrömmigkeit zum Ausdruck bringen
Im 17. und 18. Jahrhundert (von 1618 bis 1792) brachten die in Le Malzieu ansässigen Ursulinen-Nonnen der Stadt einen unbestreitbaren Ruf ein, da sie den jungen Mädchen der Region eine qualitativ hochwertige Ausbildung boten
Heute ist das ehemalige Ursulinenkloster ein Museum, das von Freiwilligen und der Stadtverwaltung von Le Malzieu-Ville betrieben wird
Von außen betrachtet fällt eine schöne Symmetrie und eine perfekte Harmonie der Vorschläge auf, wie z. B. eine schöne Reihe von sich kreuzenden Fenstern.
Die Originalität liegt im Inneren, wo drei Stockwerke mit einem bemerkenswerten Beispiel an Wandmalereien zu finden sind. Das Herzstück ist die Ursulinenzelle, deren kürzlich restaurierte Gemälde die Jungfrau Maria, die heilige Magdalena in Meditation und eine Blumendekoration auf Holz zeigen
Das Museum beherbergt eine ständige Sammlung sakraler Kunst, die aus liturgischen Gewändern und Objekten besteht, sowie eine jährlich wechselnde Sonderausstellung.