VÉBRON
Das Dorf, das heute für sein internationales Filmfestival bekannt ist, das Mitte Juli stattfindet, hat sein südländisches Flair mit seinem großen schattigen Platz bewahrt. Der Ursprung von Vébron geht auf das altokzitanische Wort "vibré" oder "vibro" zurück, das den Biber bezeichnet.
Das Dorf wird von der Burg "Châteauroux" dominiert, die auf einem Schiefersporn errichtet wurde und das gesamte Tal überblickt. Mehrere Wege begrenzen es: die Wege von Les Vanels, Meyrueis und Fraissinet de Fourques, die Wege von Les Rousses und Pompidou.
Die Geschichte der Kirche Saint-Pierre de Vébron, die aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammt, ist eng mit dem Dorf verbunden. Das Priorat von Vébron war im 14. Jahrhundert vom Kloster Sainte-Enimie abhängig. Infolge der Religionskriege um 1560 wurde das Gebäude vernachlässigt und teilweise zerstört. Die 1687 wiederaufgebaute Kirche wurde lange Zeit von der Familie de Bernis aus dem Schloss Salgas unterhalten.
Heute ist das Gebäude entweiht und wird dem kulturellen Leben des Dorfes gewidmet.