EGLISE SAINT-PIERRE
Die Kirche Saint-Pierre wird bereits im 13. Jahrhundert in Texten erwähnt und weist die Merkmale eines romanischen Gebäudes auf. Im 19. Jahrhundert wurde sie fast vollständig umgebaut. Von dem ursprünglichen Gebäude ist nur noch die Apsis erhalten. Ein Stein der Verblendung aus Granit trägt die Jahreszahl 1306. An der Westfassade befindet sich ein zweigeschossiger Glockenturm mit zwei Öffnungen, die von einem Glockentürmchen und einer Fiale gekrönt sind.
Die äußeren Strebepfeiler aus mittelgroßem Granit verdecken die drei Joche des Kirchenschiffs. Die Kirche zeichnet sich durch zwei Ebenen mit Rundbogenöffnungen aus und endet im Osten mit einer fünfeckigen Apsis.
Das Innere der halbrunden Apsis weist Arkaden auf, die auf Säulen mit Kapitellen mit Figuren- und Blattwerkdekor ruhen. Ende des 15. Jahrhunderts wurden dem Gebäude Seitenkapellen hinzugefügt. Im Jahr 1840 wurde das Kirchenschiff neu gestaltet, wobei jedes Feld durch dorische Säulen abgetrennt wurde.