EGLISE SAINT-MEDARD DE BANASSAC
Die Kirche Saint-Médard wurde bereits 1123 erwähnt, wurde jedoch im Laufe ihrer Geschichte mehrfach zerstört (insbesondere während der Religionskriege). Die Erneuerung der Gewölbe und der Bau des südlichen Seitenschiffs stammen aus dem 17. Jahrhundert. Bemerkenswert sind die restaurierten Gemälde in der Marienkapelle im Süden. Auf der rechten Seite des Chors befindet sich ein mittelalterliches Bogenfries mit Engelsdarstellungen.
Die Kirche Saint-Médard de Banassac wurde bereits 1123 unter den Besitztümern des Kapitels von Mende erwähnt, aber die wechselvolle Geschichte der Gegend, insbesondere die Religionskriege, haben ihr viele Veränderungen beschert. Im Jahr 1591 wurde von zahlreichen Beschädigungen berichtet und im 17. Jahrhundert wurden Arbeiten in Auftrag gegeben.
Diese bestanden neben der Erneuerung der Gewölbe aus dem Bau des südlichen Seitenschiffs mit drei Jochen, um das Gebäude zu vervollständigen, das ursprünglich nur aus einem einzigen Schiff bestand. Durch das Seitenschiff gelangt man zur Kapelle der Jungfrau Maria, die gotische Merkmale aufweist.
Der polygonale kreuzgratgewölbte Chor weist eine Nische auf, in der eine Statue der Jungfrau Maria steht.
Der Bogenfries auf der rechten Seite stammt aus dem Mittelalter. Auf den Widerlagern sind die Überreste von geflügelten Figuren zu sehen. Im Jahr 1619 wurde dort eine Leiche gefunden und nach La Canourgue gebracht.