CITÉ MÉDIÉVALE DE LA GARDE-GUERIN
Die Stadt der "pariers", seit dem 12. Jahrhundert eines der schönsten Dörfer Frankreichs, La Garde Guérin erscheint wie ein strategischer Ort. Dieser Festungskomplex auf dem Chemin de Régordane überragt die Schluchten des Chassezac.
Die Stadt der "pariers", seit dem 12. Jahrhundert eines der schönsten Dörfer Frankreichs, La Garde Guérin erscheint wie ein strategischer Ort. Dieser Festungskomplex auf dem Chemin de Régordane überragt die Schluchten des Chassezac.
In alten Texten wird das "castrum" erwähnt. Unter "castrum" versteht man die befestigte Anlage des Dorfes, die die Häuser der Herren von La Garde oder Chevaliers Pariers und das Schloss umschließt.
Das Schloss bezeichnet heute die Terrasse am Fuß des Turms und die Ruinen des Wohnhauses der Molette de Morangiés.
Die Existenz eines Herrschaftssitzes war erst möglich, als die Molette de Morangiès vermutlich 1569 alle "Paréries" in ihrem Besitz vereinten und damit das bis dahin vorherrschende System der Coseigneurschaft beendeten.
Sie ließen ein großes, rechtwinklig angelegtes Wohnhaus im westlichen Teil errichten, das Pré de la tour genannt wurde.